Wir möchten, daß Wermelskirchen fahrradfreundlicher wird und setzen uns u.a. über eine Mitarbeit bei Verkehrsplanungen hierfür ein.
Wir sehen in der Entstehung eines Radverkehrsnetzes in der Kernstadt die wichtigste Maßnahme zur Steigerung des Radverkehrs. Wir brauchen mehr Radverkehr in unserer Stadt, um die Belastung durch den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren.
- Übergeordnete Ziele sind durchgängige, sichere Radverkehrsverbindungen von Bergisch-Born bis Tente in beiden Richtungen zu befahren.
- Eine Radverbingung sollte entlang der Höhenstraße (L101) von Dabringhausen bis Dreibäumen an den bestehenden Radweg nach Hückeswagen angelegt werden.
- Besondere Chancen bietet der Rückbau der Telegrafenstraße und die alte B51, frei werdende Flächen sollten wirklich konsequent für den Radverkehr und Fußgänger genutzt werden.
- Die Thomas-Mann-Straße sollte einen Angebotsstreifen in beiden Richtungen erhalten, der stadteinwärts bis zum Brückenweg durchgezogen wird (Siehe auch Ratbeschluß zu Angebotsstreifen).
- Die Karl-Leverkus-Str. ist gegen die Fahrtrichtung für den Radverkehr zu öffnen.
Ob Wermelskirchen die Stadt der (Fah)räder werden wird, ist (noch) fraglich. Zumindest empfängt Wermelskirchen schon heute an der B51 seine Besucher folgendermaßen:
Herzlich Willkommen in Wermelskirchen
Heimat der Obi-Zentrale
Stadt der Räder und Rollen
|
 |
 |
|
Radverkehrskonzept des ADFC für Wermelskirchen.
(Dieses Konzept liegt u.a. dem Stadtrat, dem Bürgermeister und der Verwaltung vor.)
Wir schlagen als Sofortmaßnahmen vor, folgende Maßnahmen bei der Planung zu berücksichtigen. Um das Prinzip der Durchgängigkeit für den Radverkehr zu demonstrieren, folgen wir der Ortstduchfahrt von Bergisch-Born bis Hilgen:
- Übergeordnete Ziele sind durchgängige, sichere Radverkehrsverbindungen von Bergisch-Born bis Tente in beiden Richtungen zu befahren.
- Weiter sollte eine Radverbindung entlang der Höhenstraße von Dabringhausen bis Dreibäumen an den bestehenden Radweg nach Hückeswagen.
- Grüne Str.: Stadtauswärts existiert ein kombinierter Geh-Radweg bis Tente. AbAutohaus Johann wird der Bürgersteig in beide Fahrtrichtungen zum Geh-Radweg umgewidmet
- Grüne Str.: Stadteinwärts wird vom Unterweg bis zur Ampel Kurze Straße ein Radstreifen markiert, da im Steigungsbereich Radfahrer erheblich langsamer als der MIV fahren und mehr Platz vor der Ampel benötigen.
- Es wird ein Angebotsstreifen auf der Berliner Str. von der Einmündung Dhünner Str. bis zur Dörpfeldstr. angelegt, um die Radfahrer im Steigungsbereich vom MIV zu trennen.
- Eine Querung der B 51 wird an der Fußgängerampel im Kreuzungsbereich ,,Haus Belten" dringend empfohlen. Eine Querung schon an der Beltener Str. ist wegen unübersichtlicher Verkehrsverhältnisse für Radfahrer lebensgefährlich.
- Der Belag des kombinierten Rad-Gehwegs vom Haus Belten bis zur Einmündung Beltener Str. wird in einen sicheren Zustand gebracht. Bei dieser Maßnahme werden die Einfahrten durch roten Belag gekennzeichnet und die Bordsteine abgesenkt.
- Kenkhauser Str.: Die Einmündung in den verkehrsberuhigten Bereich an der Tennishalle wird in beiden Fahrtrichtungen verkehrsssicher umgestaltet Gleichzeitig wird das Ende des kombinierten Geh-Radweges an der Einmündung in die Remscheider Str. abgesichert.
- Die Thomas-Mann-Straße sollte einen Angebotsstreifen in beiden Richtungen erhalten, der stadteinwärts bis zum Brückenweg durchgezogen wird.
- Die Karl-Leverkus-Str. ist gegen die Fahrrichtung für den Radverkehr zu öffnen.
- Die L409 über Eipringhausen hat aufgrund der Topograhie eine besondere Bedeutung. Die Beschilderung Gehweg/Radfahrer frei erfolgt durchgängig zwischen der Überquerungshilfe der Dhünner Str./Hüppanlage bis zur Ortsgrenze Eipringhausen
- Der Weg durch die Hüppanlage zum Hallenbad: Widmung als gemeinsamer Geh-Radweg. Außerdem wird eine Querung der Hüppanlage an der Turnhalle des Städt. Gymnasiums vorbei ausgeschildert und baulich möglich gemacht.
- Die Bordsteinkante auf den Radweg, der die neue Emil-Lux-Str. kreuzt, ist auf ein erträgliches Maß abzusenken.