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Eine Tour zur Silber- und Neye-Talsperre


Distanz: ab Wermelskirchen ca. 55 km

Weniger Geübte können die Tour auch ab Wipperfürth starten. Dann verkürzt sich die Strecke auf 18 km.

Streckencharakteristik:

Neyetalsperre Geradelt wird überwiegend auf asphaltierten, verkehrsarmen Nebenstraßen! Dadurch werden die im Bergischen üblichen Steigungen nicht auf jeden Fall vermieden. An der Neyetalsperre geht es über einen leicht geschotterten Weg.

Da es jedoch einige schöne Stellen zum Rasten gibt, ist die Tour auch für weniger Geübte mit Freude am Radeln und an der wunderschönen Landschaft geeignet.

Obwohl die Tour relativ genau beschrieben ist, ist es nötig, eine Karte mitzunehmen. Man weiss im voraus nie, ob man sich vielleicht einmal verfährt. Ich bevorzuge die Freizeitkarte 1:50000 Naturpark Bergisches Land (Nord)

Los geht´s:

Wipperfürth erhielt bereits 1217 durch Graf Adolf III von Berg (Schloss Burg) die Stadtrechte, die 1222 durch den Erzbischof Engelbert II von Berg bestätigt wurden. Diese Stadtgründung lag im Interesse der Familie von Berg, weil genau hier die Stelle war, wo die Fernroute Köln – Westfalen die Wupper überquerte. 1275 wurde Wipperfürth die bergische Münzstätte. Als Mitglied der Hanse erlangte die Stadt im 17. Jh ihre Blütezeit (Tuchherstellung, Metallerzeugnisse). Wie alle mittelalterlichen Städte mit dichter Bebauung wurde auch W´fürth mehrfach von Bränden heimgesucht.

Die Silber- oder Schevelingertalsperre fasst nur 300.000 m3 Trinkwasser. Sie wurde 1938-41 gebaut und gehört zu dem Talsperrenverbund Silber- Neye- und Eschbachtalsperre. Von der am höchsten gelegenen Silbertalsperre führt ein unterirdischer Stollen zur Neye, die wiederum mit der Eschbachtalsperre in RS verbunden ist.

Kreuzberg wurde Anfang des 18. Jh. als Missionsstelle gegründet. Genau da, wo jetzt die Pfarrkirche St. Nikolaus steht, wurde 1723 die erste Kapelle gegründet. Wenn sie in die Kirche hineingehen, stehen sie in einem harmonischen Raum mit einem schönen Deckengewölbe.

Die Neyetalsperre wurde 1908-09 gebaut und fasst 6Mio.m3 Trinkwasser, dass mit einer Bruchsteinmauer gestaut wird. Sie wird bei Bedarf durch einen unterirdischen Stollen von der Silbertalsperre gespeist, und gibt selbst durch einen unterirdischen Stollen Wasser an die Eschbachtalsperre ab.

So – ich hoffe, es hat Spass gemacht.

Bis zur nächsten Tour!

Die Idee zu dieser Tour stammt aus dem Buch "Wege zum Wasser – 16 Radwanderungen zu dem Talsperren im Bergischen Land"


Anregungen, Kritik und Tipps sind gerne willkommen (e-mail)!


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