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Die Bergische Morgenpost "testete" die ADFC-Tour nach Altenberg.


Auf der ersten Seite der Pfingstausgabe (02.06.01) der Bergischen Morgenpost berichten zwei Redakteure über ihre Radtour nach Altenberg. Die Idee zu diesem vorgezogen Pfingstausflug entnahmen sie von dieser Homepage. So wie zu lesen war, kam die vom ADFC Wermelskirchen vorgestellte Radtour bei den Testradlerinnen gut an:

"Theresa Demski und Birthe Rosenau testeten für die BM einen Tourenvorschlag des ADFC - und waren begeistert. Nicht nur vom Altenberge Dom."

Zeitungsbericht vom 02.06.01

.... hier der Bericht zum besseren Lesen nicht als Graphik:


Pfingsttour II: Auf schönen Wegen von Dabringhausen nach Altenberg

Ein Radausflug in die Natur für die ganze Familie

Von THERESA DEMSKI und
BIRTHE ROSENAU

Wer weiß eigentlich wie schön die Heimat ist? Weite Felder, rauschende Bäche und schier endlose Wälder erstrecken sich über das ganze Bergische Land. Die schönsten Stellen erschließen sich aber erst dem abenteuerlustigen (Rad-)Wanderer Warum nicht einfach mal auf den Sattel schwingen und statt Münsterland oder Rheinebene zu einer Entdeckungstour durch die heimischen Wälder, vorbei an idyllischen Gewässern, aufbrechen?

Der ADFC-Vorschlag liest sich so dass er zu bewältigen ist. Auf einer Strecke von 23 Kilometern auf meist verkehrsarmen Nebenstraßen oder kombinierten Rad- und Fußwegen; manche Teile der Tour führen aber auch auf Schotterwegen direkt durch den Wald. Start ist in Dabringhausen, wo die erste Etappe über Lüdorf und Maria in der Aue nach Altenberg führt. Hier wird dem Radfahrer zunächst ein einfacher Einstieg geboten: Einfach rollen lassen, lautet die Devise. Doch Augen auf Der Weg führt vorbei an Pferdewiesen wie aus dem Bilderbuch, majestätischen Bäumen und nicht zu vergessen der munter vor sich hin plätschernden Dhünn.

Wer (zu lange) rastet, der rostet

Angekommen in Altenberg lädt das schmucke Örtchen zum Verweilen ein. Schon die Allee, die zum Innenhof des Domes führt, verzaubert die Sinne. Doch wie allgemein bekannt: Wer (zu lange) rastet, der rostet. Denn noch hat der Radler einiges an Weg vor sich. Nun geht es stramm bergauf. und der etwas ungeübtere Radfahrer sollte an manchen Stellen ruhig schieben. Aufgeben sollte der Radler nicht, denn nach überstandener Kletterpartie wird er mit einem berauschenden Ausblick belohnt. Dann wird's flacher. Der Forstweg, der in das kleine Örtchen Scheuren führt, ist gut zu bewältigen. Jetzt ist die Hälfte geschafft.

Wer auf der Tour so richtig gut Bergisch einkehren möchte, der findet dazu im Gasthaus Heuser Gelegenheit. Der schattige Biergarten lädt auch zu längerer Verweildauer ein. Knackige Salate, leckere Fleischgerichte und auch die Bergische Kaffeetafel stehen auf der Speisekarte und stärken in reichlichen Portionen für die letzten Kilometer.

Jetzt gibt es noch einmal so richtig was fürs Auge. Nachdem auf dem steilen Weg hinab ins Dhünntal Bremsen strapaziert worden sind, erstreckt sich vor dem Ausflügler die Dhünn-Talsperre. Das Panorama ist überwältigend und gibt die nötige Motivation für die kommende Steigung.

Denn jetzt muss noch einmal kräftig in die Pedalen getreten werden: Der Weg nach Ketzberg geht stramm bergauf. Doch ist erst die Ortschaft Grunewald erreicht dann ist es geschafft. Die letzten Kilometer geht es auf fast ebener Strecke zurück zum Ausgangspunkt.

Auf jeden Fall Zeit nehmen

Wenn sich die Sonnenstrahlen wieder durchsetzen, dann sollte man sich und der ganzen Familie diese Tour einmal gönnen - als Tagesausflug. Denn die hier vorgeschlagene Route ist durchaus auch mit Kindern fahrbar. Allerdings sollte auch genügend Zeit für Pausen eingeplant werden und nicht der sportliche Ehrgeiz im Vordergrund stehen. Die Strecke ist landschaftlich sehr reizvoll und auch ohne Probleme mit einem Besuch im Altenberger Märchenwald, des Doms oder des Informationszentrums des Wupperverbandes zu verbinden.

Weitere Informationen oder Streckenvorschläge rund um Wermelskirchen findet der Interessierte auf den Internetseiten des ADFC Wermelskirchen unter:

www.wermelshirchener.net/adic


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