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Radlertreffen am 07.April 2011 in der Katt!

Am 07. April 2011 um 20 Uhr treffen sich der ADFC-ler im Bistro der Kattwinkelschen Fabrik.

Themen sind u.a. die Freigabe der Telegrafenstraße und der Umbau der Bahntrasse zum Fahrradweg.
(Alle Radfahrer sind herzlich willkommen!)



Stadtrat beschließt Freigabe den Radverkehr in beiden Richtungen auf der Telegrafenstraße!

Bei seiner letzten Sitzung beschließt der Stadtrat einen einjährigen Versuch die Telegrafenstraße in beide Richtungen für den Radverkehr freizugeben. Fast schon eine Sensation, obwohl das Radfahren in der Innenstadt immer in den Plänen der Innenstadtsanierung offen für alle Fahrtrichtungen vorgesehen war. Vielen Dank an Frank Schropphoff, der einfach erneut "nachgehakt" hat.
Die Telegrafenstraße war für den ADFC immer ein großes Thema. Jetzt ist wieder ein Schritt nach vorne gemacht worden.

Hier als Bespiel: Ein Leserbrief von Friedel Prinz im WGA am 11.November 2005:

Wo bleiben die Radfahrer!

... was ist mit einer Sorte von Verkehrsteilnehmern, die gar nicht vorkommen: den Radfahrern! Ist es denn nicht möglich ohne größere Kosten, einen "Radfahrweg" in der Telegrafenstraße zu installieren, der in beiden Richtungen zu befahren ist? Gegebenenfalls mit Verlängerung über Thomas-Mann-, Berliner Straße bis zur Beltener Brücke. Zumal in vielen Städten in Zonen mit Tempo 30 die Befahrung in beiden Richtungen erlaubt ist? Was hindert sie daran, Überlegungen anzustellen, dass die leidige Situation für die Rad fahrende Bevölkerung (es gibt sie noch, die ihre Besorgungen mit dem Rad erledigen) durch solche Maßnahmen zu verbessern.

Es hilft nicht wie vor einigen Jahren geschehen, freundlich grinsende Politiker zusammen mit dem jeweiligen Bürgermeister mit dem Fahrrad durch Wermelskirchen zu Demonstrationszwecken zu schicken. Taten wären mir da schon lieber!

Ich würde mich freuen, etwas Positives in dieser Richtung von Ihnen zu hören bzw. in der Zeitung lesen zu können.




Radfahrverbot auf der B51n!

Auf der B51n sind Radfahrverbotsschilder aufgestellt worden! So dürfen Radfahrer nicht mehr auf dem ersten Teilstück der B51n fahren. Der Verkehrsingenieur (Peter Bärwald) hat den Landesbetrieb Straßen NRW angewiesen diese Verbotsschilder aufzustellen.

Wie sollen z.B. Radfahrer vernüftigt Richtung Burg/Hünger radeln? Die Viktoriastraße ist als Einbahnstraße nur in eine Richtung eine Alternative. Der Fußweg oberhalb der Burger Straße/Im Winkel ist für den Radverkehr nicht freigegben.

Die B51n ist nicht gefährlicher als die B51 alt (auch nachdem die 50 Km/h-Schilder durch 70 Km/h-Schilder ersetzt worden sind). Denn neben der Geschwindigkeit bedeuten Grundstückausfahrten, Parkplätze, etc. negative Überraschungen für den Radfahrer. Straßen wie die Höhenstraße (L101) die relativ schmal sind, keine Radwege haben und bis zu 100 Km/h erlaubt sind, sind nicht für Radfahrer gesperrt(?!). Zum Schutz der Radfahrer kann dieser Schilderbürgerstreich somit nicht sein.

Dem Radfahrer sollte die freie Wahl seine Radroute möglich sein. Sicherlich ist die komplette Durchfahrt auf der B51n für für Radfahrer nicht reizvoll, jedoch ist das Radeln auf Teilstücken der B51n immer notwendig. Es kann nicht einfach eine Straße gesperrt werden ohne zeitgleich Alternativen zu bieten (Z.B. Freigabe von Einbahnstraßen, Radstreifen, etc.). Solange die Telegraphenstraße nicht in beide Richtungen für den Radverkehr frei gegeben ist und die B51 alt nicht verkehrsberuhigt ist, stellt die B51 alt keine optimale Route für den Radfahrer dar.

In unseren Nachbarstäden Radevormwald, Burscheid, Wipperführt werden Radfahrer nicht so ausgesperrt. Die Ortsumgehungen sind für den Radverkehr frei.

Wenn schon Schilder aufgestellt werden, wäre ein Wegweiser für eine empfohlen Fahrrichtung über die B51 alt vollkommen ausreichend gewesen.




Radfahrverbot auf der B51n in der Lokalpresse!

Sowohl in der Bergischen Morgenpost und im Generalanzeiger wurde über das Radverbot auf der B51n berichtet. Insbesondere die fehlende Alternative für den Radverkehr wurde bemängelt.


Hier der der Bericht von Thomas Wintgen aus dem WGA am 03.08.2005:


    B 51 neu: Schilder für Fahrradfahrer fehlen

    Fahrradfahrer, die auf der B 51 aus Leverkusen / Burscheid nach Wermelskirchen kommen, müssen nach der Einmündung Grüne Straße scharf bremsen, wenn sie sich nicht vor der Ampel orientiert haben. Für sie ist die Weiterfahrt ebenso verboten wie der Durchgang für Fußgänger.

    Verbot B51n Copyrigth RGA Hier gibt es aber auch nur eine Alternative für die Ortsunkundigen: die Grüne Straße. So, wie sich das die Straßenplaner auch gedacht hatten. Mit ihren netto acht Metern sei die Trasse der B 51 neu zu schmal, um auch noch einen 1,5 m breiten Radweg aufnehmen zu können, sagt der Leiter des Baubüros des Landesbetriebs Straßenbau, Bert Henkel. Idee sei - in Abstimmung mit der Stadt - gewesen, dass die B 51 alt verkehrsberuhigt genug wird, um einen vergleichsweise ungefährlichen Radverkehr aufzunehmen. Das lässt sich nachvollziehen - wenn's einer weiß. Die Radfahrer(innen) vom Rhein, die insbesondere an den Wochenenden gerne ins Bergische Land kommen, wissen das aber nicht und dürfen wenigstens ein Hinweisschild für Radfahrer erwarten.

    Noch mehr gilt das für den Radverkehr aus Richtung Schloss Burg / Hünger auf der Landesstraße 157. Der Radfahrer fährt an der Viktoriastraße vorbei und steht an der Kreuzung plötzlich vor dem gleichen Verbotsschild wie an der Grünen Straße. Das Rad tragen darf er aber auch nicht, denn Fußgänger müssen hier ebenfalls umkehren. Soll er in die Straße Im Winkel, und wohin kommt er dann? Wer weiß schon, dass es eigentlich nur einen sinnvollen Ausweg gibt: den über Viktoriastraße, Brücke und Friedrichstraße. Bei rund 29 Millionen Euro an Gesamtausgaben für die B 51 neu ist vielleicht noch ein wenig Geld übrig für eine sinnvolle Ausschilderung für Fahrradfahrer(innen).




Das Streckennetz zum Landesradwegenetz in Wermelskirchen wurde gekappt.
Schilder werden zur Zeit aufgestellt.

zum Radnetz mit 130 KbIm Landesradwegenetz ist Wermelskirchen innerhalb des Rheinisch-Bergischen Kreises "nicht mehr ausreichend" berücksichtigt worden. Eine Nord-Süd-Strecke über die Dhünntalsperre ist gestrichen worden. Zur Zeit werden die Radweghinweisschilder auch in Wermelskirchen aufgestellt. An vielen Stellen in Wermelskichen können die weißen Schilder mit roter Schrift u.a. für Entfernungen aufgestellt.

Durch Wermelskirchen führt nur noch eine West/Ostroute. Die West/Ost-Strecke verläuft von Hilgen bis Bergisch-Born auf der B51. Ein Ast verzweigt ab Neuenhöhe über Rattenburg, Buchholzen und Dreibäumen nach Hückeswagen; der andere Ast bleibt auf der B51 und geht nach Remscheid-Lennep.
Radnetz NRW in Wermelskirchen Weiter gab es eine nach Süden verlaufende Radroute. Diese entstand auch durch den Einsatz des Planungsamtes der Stadt und war wesentlich interessanter. Der Verlauf der Südroute geht über Eipringhausen (Mühlenteich), Sonne, Grunewald und über die Dhünntalsperrenmauer nach Neschen. Leider wurde diese Strecke aus der Planung wahrscheinlich durch den Rheinisch-Bergischen Kreis gestrichen. Nach Aussage vom Planungsbüro IVV Aachen kann der Grund nicht in der fehlenden Asphaltdecke an der Dhünntalsperrenmauer von 400 m liegen, da auch in anderen Regionen Teilstrecken durch den Wald führen. Beide Karten enthalten noch die ursprüngliche Nord-Süd-Route (Zur größeren Karte).
Weitere Informationen siehe auch auf der Hompepage des Landes NRW zum Radverkehrsnetz).

Realisiert wird im ersten Schritt nur die Ausschilderung der Fahrradrouten und es ist (noch) keine Verbesserung der Infrastruktur vorgesehen. Es ist jedoch zu erwarten, dass die aufgenommen Strecken eine erhöhte Priorität beim Radwegebau genießen. Im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplanes sind 100 Mill. EUR für den Bau von Radwegen an Bundesstraßen eingeplant. Für diesen Geldtopf ist die B51 prädestiniert: Aufnahme im NRW-Radwegenetz, große Teile ohne Radweg, vorhandene Rad-Fußwege im schlechten Zustand, etc.. . Nur sollten inbesondere innerhalb geschlossener Ortschaft Radfahrstreifen die erste Wahl haben (Wahrscheinlich hat der Landesbetrieb Straßen in Gummersbach schon längst die Gelder beantragt?:-).

Es ist außerdem geplant über das Internet einen Fahrrad-Routenplaner zur Verfügung zu stellen. Die anfallenden Kosten der Radwegebeschilderung übernimmt zu 100% das Land NRW und soll/kann vom Landesbetrieb NRW Straßenbau (Gummersbach) realisiert werden.




Radlerflohmarkt beim Radrennen "Rund um Köln".

Der ADFC hat im Rahmen des Radrennens "Rund um Köln" am Bürgerzentrum einen Gebrauchtradmarkt veranstaltet. Auch aufgrund des guten Wetters fanden sich etliche Käufer und Verkäufer ein. Vor allem Jugendräder hatten ihren Absatz. Hier einige Bilder:


Jugendraeder






Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse.

Der ADFC wünscht sich, dass die ehemalige Bahntrasse für den Radverkehr genutzt werden kann. Viele Städte und Kreise besonders in topographisch anspruchsvollen Regionen haben Bahntrassen für den Radverkehr fit gemacht. So z.B. führt von der Wuppertalsperre bis zur Radevormwalder Innenstadt schon seit Jahren eine asphaltierte Radstrecke auf einer ehemaligen Bahnstrecke. Auch Wipperfürth und Marienheide verbindet ein Radwanderweg über die frühere Bahnstrecke 412. Nur in Wermelskirchen bewegt sich - bisher - nichts (Wipperfürth und Radevormwald waren ja auch mit Ortsumgehungsstraßen deutlich schneller :-).

Hier ein Leser-/Infobrief des ADFC an die lokale Presse:


Sehr geehrte Damen und Herren,

zur Berichterstattung über die Nutzung der Bahntrassen sendet der ADFC-Wermelskirchen folgenden Leserbrief:

Die ADFC-Ortsgruppe Wermelskirchen begrüßt die von Pro-Bahn ins Gespräch gebrachte vorübergehende oder auch dauerhafte Nutzung der stillgelegten Bahntrassen nach Remscheid-Lennep und Burscheid-Hilgen als Radweg. Für diese Nutzung sprechen wichtige Argumente:

  1. Bahntrassen sind auch im Bergischen relativ steigungsarm.
  2. Radfahren ist dort ohne Gefährdung durch Autoverkehr und Belästigung durch Lärm und Abgase möglich.
  3. Die Trassen werden gesichert.
  4. Der Freizeitwert der Stadt Wermelskirchen wird erhöht. (Beispiel Radevormwald)
  5. Der Ausbau ist kostengünstig möglich, da die Trasse schon befestigt ist.(Eine wassergebundene Decke ist ausreichend.)
  6. Die Natur auf den Trassen wird kaum beeinträchtigt.
  7. Die Bürger erhalten einen Anreiz zur Bewegung an frischer Luft.

Es wäre wünschenswert, wenn trotz leerer Kassen eine solche bahnbrechende Maßnahme für den Radverkehr in Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden und der Bahn AG verwirklicht werden könnte. Wir finden das gut und unterstützen diese Maßnahme.

Weiteres zum Thema Radwege auf stillgelegten Eisenbahntrassen.




Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse zwischen Lennep und Bergisch Born (Regionale 2006).

Innerhalb des Projektes Regionale 2006 steht in Remscheid u.a. die ehemalige Bahntrasse von Lennep über Bergisch Born und evtl. nach Hückeswagen im Mittelpunkt. Unter dem Konzept "Der weite Blick" soll die Bahnstrecke für den Fußgänger und Radfahrer genutzt werden. So sollen Landschaftsfenster angelegt werden, die den Blick auf besonders reizvolle Gegenden in der Landschaft lenken. Ob dieses Vorlage innerhalb der Regionale 2006 umgesetzt wird, muss noch im Rat der Stadt RS entschieden werden.
Diese Aktion ist ein weiteres Argument sich auch in Wermelskirchen um die Nutzung der Bahntrasse für den Radfahrer einzusetzen.




Landesstraße zwischen Dreibäumen und Bergisch-Born mit einem Radweg.

Die Erschließungsmaßnahmen für die Erweiterung der Industriegebietes in Bergisch-Born - leider auf Kosten der schönen Wiesenlandschaft - sind soweit fortgeschritten, dass die Landesstraße (L80) nach Dreibäumen wieder freigegeben ist. Die Zufahrt für den Radverkehr ist weiterhin - im Gegensatz zum Autoverkehr - noch wie früher über die Bornbacher Straße (an der Tennishalle vorbei) möglich.

Die Radverbindung zwischen den Höhenzügen entlang der B51 und der L101 ist aufgewertet worden! Die Straße hat bis zur ehemaligen Eisenbahnbrücke einen kombinierten Rad-/Fußweg erhalten!. Die Steigung zur Brücke kann jetzt sicherer gemeistert werden. Leider endet dieser Weg - wie üblich - an der Stadtgrenze zu Wermelskirchen. Der Übergang des Radweges ins "Wermelskirchener Nichts" ist so provisorisch gestaltet worden, dass es eigentlich nach einer Weiterführung riecht.

Bergab - auf der linken Seite - ist diese Strecke ebenfalls als benutzungpflichtiger Radweg ausgewiesen. Dieses ist nicht optimal; einmal muß der Radler die Straßenseite an einer rel. unübersichtlichen Stelle wechseln und zum weiteren ist nach der starken Gefällstrecke eine relativ enge Kurve zu fahren. Auch der radelnde Gegenverkehr ist zu beachten. Hier sind gute Bremsen gefragt. Es macht für die meisten Radfahrer einfach mehr Sinn die Abfahrt auf der Straße zu "genießen" und später auf den Radweg zu wechseln. Eine Beschilderung "Fußweg Radfahrer frei" wäre hier die bessere Lösung gewesen.




Radweg an der K16 zwischen Grunewald/Stumpf und Grünenbäumchen.

Radweg Grunewald Der kombinierte Rad- und Fußweg zwischen Grunewald und Stumpf ist fertiggestellt. Somit besteht eine durchgängige Radverbindung von Dabringhausen (Umgehungsstraße - Irlenweg - Grunewald - Grünenbäumchen) über einen Radweg bzw. verkehrsberuhigte Straßen zur Dhünntalsperre.

Im Rahmen dieser Baumaßnahme des Rheinisch-Bergischen Kreises ist die linkseitige Benutzungspflicht des Bürgersteig für Radfahrer zwischen Grunewald und Grünenbäumchen aufgehoben worden. D.h. nur noch von Grünenbäumchen kommend muß/darf der Radfahrer den kombinierten Rad-Fußweg nutzen. Besser wäre es gewesen die Radweg-Ausschilderung nicht aufzuheben, sondern die Alternative "Fußweg Radfahrer frei" zu wählen. Die Radfahrer könnten entsprechend ihrer Geschwindigkeit sich für oder gegen den Bürgersteig entscheiden. Insgesamt trägt diese Aktion auf der nicht stark befahren Kreisstraße 16 zur einer erhöhten Sicherheit der Radfahrer bei. Denn einige Einmündungen sind insbesondere durch leichtes Gefälle für den linkseitigen Radverkehr gefährlich.

Im weiteren Verlauf der K16 wird bis nach Grünenbäumchen in diesem Jahr die Asphaltdecke des Radweges durch den Rheinisch-Bergischen Kreis erneuert. Mit dieser Maßnahme sollten die hohen Bordsteinkanten an den Einmündungen auf dieser Route der Vergangenheit angehören.

Eine Radtour über Altenberg/Dhünntalsperre nach Dabringhausen zurück ist auf dieser Site beschrieben




Ausschilderung einer Fahrradroute in Dabringhausen durch den Rhein.-Berg.-Kreis.

Die Verwaltung (Planungsamt) des Rheinisch-Bergischen Kreises hat eine zweite Radroute im Nordteil des Kreises ausgeschildert.

Insbesonders auf der L101 von Limmringhausen nach Dabringhausen sind diverse Wegweiser mit einem rotem Fahrradsymbol nicht zu übersehen. Radwegweiser in Huenger Die Fahrradstrecke führt u.a. von Odenthal über Dabringhausen nach Hilgen. Im Detail folgt die Strecke von Schöllerhof dem Dhünntal bis nach Maria in der Aue. Weiter geht es bergauf nach Bremen bis zum Wasserwerk in Limmringhausen auf wenig befahren Strßen. Ab Dabringhausen hat man sich leider - aus Wermelskirchener Sicht - für die Landesstraße über Markusmühle nach Hilgen und nicht über die K 18 (Rausmühle) entschieden.

Konkret sind parallel zur Ausschilderung keine Maßnahmen zum Radwegebau vorgesehen.



Ausbau der Landesstraße 409 von Halzenberg nach Laudenberg ohne Radweg.

Der Ausbau der Landestraße 409 zwischen Kürten-Laudenberg und Halzenberg ist im ersten Teilabschnitt fertiggestellt. Leider konnte die ursprüngliche Vorstellung des Rheinischen Straßenbauamtes, die einen Rad- und Fußweg vorsah, im Planungsverfahren nicht umgesetzt werden. Für ein Projekt in einer Größenordnung von 7,8 Millionen Mark (lt. BM vom 31.08.00) sehr erstaunlich.

Für den weiteren Bauabschnitt nach Halzenberg ist ebenfalls kein Rad- und Fußweg vorgesehen. Da hier noch nicht mit Baumaßnahmen begonnen worden ist, besteht noch eher die Möglichkeit einen Weg für Fußgänger und Radwegfahrer zu berücksichtigen, der evtl. später errichtet wird. Zumindest sollte dieses für die Stecke vom Dhünntal bis nach Altenhof geschehen. Ab dieser Hofschaft zweigt ein Landwirtschaftsweg nach Halzenberg ab, der sich zum radeln eignet.




Vorerst keine Radstreifen auf der Telegrafen- und Kölnerstraße!

Die mit Beteiligung durch den ADFC und nach vielen Diskussionen verabschiedeten Pläne für einen besseren Schutz der Radfahrer auf der Telegrafen- und Kölner Straße sind Makulatur! Das Rheinische Straßenbauamt (RSBA) Gummersbach hat sich zu den geplanten Schutzstreifen nicht besonders radfahrfreundlich geäußert.

Bereits im August 1998 hat der Stadtrat einstimmig beschlossen Radstreifen auf der B 51 anzulegen. Dieser Entscheidung wurde von zahlreichen Interessenten und Behörden wie u.a. der Stadtwerke Remscheid als ÖPNV-Betreiber, der RVK, der Kreispolizei, des Regierungspräsidenten in Köln und dem ADFC getragen und vorbereitet. Erst ein halbes Jahr (!!) später, am 27.01.99, teilte die Stadtverwaltung diesen Beschluß dem RSBA Gummersbach als auszuführende Behörde mit. Ein weiteres halbe Jahr verstrich bis das Straßenbautamt sich zu den Plänen der Stadt Wermelskirchen kritisch äußerte. Die Stadtverwaltung benötigte erneut ein halbes Jahr, um dieses Statement des RSBA an die "entsprechenden" Stellen weiterzuleiteten.

Das RSBA fordert u.a. für eine Einführung von Schutzstreifen ein flächendeckendes Radwegekonzept! So liegt z.B. im Rahmen einer Schulwegeplanung ein von VIA ausgearbeitetes Radwegekonzept schon seit 1997 in Wermelskirchen vor; außerdem warten die Radfahrer u.a. schon lange auf den Bau der Radwege auf der L101 und der B51 nach Hilgen durch das Straßenbauamt Gummersbach.
Desweiteren, so das RSBA, müsse die Kölner- und Telegrafenstraße für die Autobahnumleitung so breit bleiben, dass ein Begegnungsverkehr von zwei LKW möglich ist. Nur sind beide Straßen schon seit Jahrzehnten Einbahnstraßen, so dass sich keine LKW's begegnen sollten. Dem RSBA sollte die Einbahnstraßenregelung bekannt sein?

Sicherlich ist an einigen Stellen die Schutzstreifenführung aufgrund der vorgegeben Örtlichkeit auf der B51 nicht optimal. Das Konzept muß jedoch so gut sein, dass ein Verkehrsplanungbüro, die Verkehrsplaner der Bezirksregierung und die Verkehrsplaner der Stadt keine Einwände vorbringen konnten.

Außderm ist hier die Anordnungsbehörde nach § 44/45 StVO der Verkehrsingenieur der Stadt Wermelskirchen. Dieser hätte die Anbringung der Radstreifen dem RSBA - als die ausführende Behörde - nur anordnen müssen. Es ist erstaunlich, dass der Verkehrsingenieur eine Entscheidung eines durch den Bürger legetimierten Stadtrats nicht ausführt. Es entsteht der Eindruck, dass nicht der Stadtrat die Geschicke unserer Stadt bestimmt, sondern ein Verwaltungsangestellter.

  • Juni 1997: Bürgerantrag des ADFC Angebotsstreifen auf der B51 zu errichten.
  • März 1998: Fertigstellung des Fahrradkonzeptes für die Innenstadt vom Planungsbüro VIA.
  • Mai 1998: Bürgerbeteiligung incl. Überarbeitung des Fahrradkonzeptes
  • August 1998: Verabschiedung (einstimmig) des Fahrradkonzeptes durch den Rat der Stadt Wermelskirchen
  • Januar 1999: Anfrage an den RSBA durch die Stadtverwaltung.
  • August 1999: Antwort des RSBA.
  • Februar 2000: Weiterleitung des RSBA-Antwortschreibens durch die Stadtverwaltung
  • Juni 2000: Am 13.06. hat sich der Verkehrsausschuß der Stadt erneut mit den Radstreifen beschäfftigt.
    Die Kritik des RSBA wurde einfach akzeptiert und es werden keinen Anstrengungen unternommen, um Geld aus den Haushalt des RSBA für den Radverkehr zu erhalten! Maßnahmen in der Kölner und Telegraphenstraße für den Radwegeverkehr werden auf den Zeitpunkt (in 10 Jahren?) der Realisierung der B51n verschoben!
    Für die nächste Sitzung am 14. August bleibt der Radverkehr auf der Tagesordnung. Ziel ist es jetzt, in denselben Abschnitten mit dem Bau der B51n, auf der "alten" B51 für den Radverkehr Verbesserungen zu erhalten, d.h. mit dem Schwanen und der Eich ist zu beginnen. Zur Ergänzung ist eine geschlossene Radverkehrsanlage im Prozess "Innenstadt 2001" zu berücksichtigen.
  • Februar 2001: Verwaltung berichtet an den Hauptausschuß, dass Radstreifen in die in 2001 anstehenden Planungen zum Innenstadtverkehr einfließen.
  • April 2002: Im Rahmen der ersten Entwürfe zur Umgestaltung der B51 alt ist der Radverkehr (bisher) ausreichend berücksichtigt. So z.B. soll die Telegraphenstraße für den Radverkehr (Autoverkehr ebenfalls im Schritttempo) in beiden Richtungen geöffnet werden.





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Letztes Update 16.11.2005